Bastheimer Lichterzauber 2019

Magie des Kerzenlichts

„Shine the light ! Shine the light ! Shine the light !” – Am Ende reihten sich alle Besucher im vollbesetzten Gotteshaus in den Gesang der Mädchen und Jungen ein, sangen  und klatschten begeistert beim Gospelsong „This little light of mine“ mit, das den Abschluss des Lichterfestes in der Kirche St. Sebastian bildete. Erstmals hatte die Grundschule Besengau zum „Bastheimer Lichterzauber“ eingeladen, an dem auch die Vorschulkinder des Kindergartens „Kinderland“ mitwirkten. Ein bezauberndes Fest am Vorabend von „Mariä Lichtmess“, das eine gelungene Premiere feierte und die Wärme der Kerzen und Herzen hinaus in den Alltag trug.

St. Sebastian bildete. Erstmals hatte die Grundschule Besengau zum „Bastheimer Lichterzauber“ eingeladen, an dem auch die Vorschulkinder des Kindergartens „Kinderland“ mitwirkten. Ein bezauberndes Fest am Vorabend von „Mariä Lichtmess“, das eine gelungene Premiere feierte und die Wärme der Kerzen und Herzen hinaus in den Alltag trug.

„Ohne Licht wäre die Welt schwarz und dunkel. Das Licht bringt Helligkeit. Es ist lebensnotwendig !“, betonte Rektorin Ingeborg Reiplinger bei ihrer Begrüßung. „Mariä Lichtmess ist der Wendepunkt zum Frühling !“. Noch war es aber ziemlich kalt. Auch in der Kirche. Doch die Kinder sorgten mit ihren Liedern, mit ihren Tanzstücken, mit ihren Spielen und Geschichten dafür, dass es den vielen Eltern, Großeltern, Geschwistern, Verwandten und Freunden warm ums Herz wurde und die Kälte, die langsam in die Glieder kroch, doch nicht ganz so spürbar wurde. Ein tolles Programm hatten Schüler und Lehrerinnen wie auch das Betreuerinnenteam von Kindergarten und Hort zusammengestellt. Nachdem die Schulkinder schon im Kerzenschein in das Gotteshaus gezogen waren, forderten die Vorschulkinder unter der Regie von Kindergartenleiterin Elfi Schmalen und ihren Betreuerinnen dazu auf: „Leuchte, kleine Kerze !“ Dass nicht nur die Kerzen, sondern auch wir Menschen leuchten und zu Lichtern für unsere Mitmenschen werden sollen, das war der tiefere Sinn der Erzählung aus dem Neuen Testament, als der greise Simeon mit seiner ebenfalls schon alten Frau Hannah Jesus im Tempel treffen und sie sich darüber riesig freuen. Mit ihren Puppen stellten einige Erstklässler diese Geschichte nach und brachten damit die Besucher zum Nachdenken. Passend dazu das Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht !“, das die jüngsten Schulkids dazu sangen. Im Kerzenschein präsentierten die Drittklässler einen zauberhaften „Lichtertanz“ um den Altar, der fast schon etwas Mystisches hatte. Nochmals ließen die Vorschulkinder ihre Stimmen beim Lied „Meine kleine Kerze ist heut aufgewacht“ erklingen, bevor die Besucher beim Auftritt der zweiten Klasse mächtig ins Staunen kamen. Mit Joghurtbechern und Plastiktüten als „Zupfinstrumenten“ zeigten die kids, dass man auch mit Abfall „Musik“ machen kann. Während die AG „Let´s groove“ ein höchst amüsantes, unterhaltsames und abwechslungsreiches Klatschspiel aufführten, zeigten die Angehörigen der AG „Let´s sing“ mit dem Stück „Winter hüllt ein Stadt und Land“, welch große Sangestalente sie bereits darstellen. Die ältesten Kinder in der Grundschule, die Viertklässler, führten zum groovigen Takt der „Boomwhackers“ einen Schneeflockentanz auf, der von den Besuchern fasziniert verfolgt wurde. Bevor die Mädchen und Jungen der dritten und vierten Klasse unter der Leitung von Rektorin Ingeborg Reiplinger mit ihrem Gospelsong das Programm in der Kirche abschlossen und die Besucher zum Mitsingen und Mitklatschen animierten, sprach die Schulleiterin allen Akteuren und Beteiligten ihren herzlichen Dank aus. Die Wärme der Kerzen, die „Magie des Kerzenlichts“ wäre durch die Beiträge der Kinder richtig spürbar geworden. Brausender Applaus war denn auch der verdiente Lohn für die Mädchen und Jungen, die mit wahrem Feuereifer mitgewirkt hatten, ob als Sänger/in, Darsteller/in, Musiker/in,  Tänzer/in oder auch einfach mal als Teil eines imaginären Vorhangs. Beeindruckend der anschließende gemeinsame Lichterzug von der Kirche zur Schule, wo der fleißige Elternbeirat dafür gesorgt hatte, dass sich alle bei Kinderpunsch, Glühwein und Leckerem vom Grill rasch wieder aufwärmen konnten. (Klaus-Dieter Hahn)