Fitnesslauf

„Lauf dich fit!“ – Fitnesslauf als sponsored walk

Im Rahmen unseres Schulkonzepts „Fit for school – fit for future“  mit Bewegung und gesunder Ernährung fand der diesjährige Fitnesslauf unter dem Motto „Lauf dich fit!“ auf dem Sportgelände der Außenanlage als sponsored walk statt. Jeder Schüler suchte im Vorfeld einen oder mehrere Sponsoren, die je nach gelaufener Rundenanzahl des Schülers einen Betrag spenden bzw. alternativ einen festen Betrag als zusätzlichen Anschub für unser Medienprojekt „Digitalisierung für unsere Schüler“ geben würden.

Um 10.00 Uhr startete der sponsored walk mit einer Präsentation des neuen Fitness-Songs durch eine Gruppe Dritt- und Viertklässler unter der Leitung von Ines Senf. Die sportlichen Übungen des Songs animierten zum Mitmachen und bildeten ein erstes Aufwärmen für den Fitnesslauf.

Die erste und zweite Klasse formten die erste Läufergruppe, die 10 Minuten Ausdauerlauf  für eine Fitnessurkunde absolvieren mussten.  Danach gingen die Dritt- und Viertklässler an den Start. Diese benötigten für eine Urkunde 15 Minuten Ausdauer.

Training im Sportunterricht, hohe Motivation und ideale Wetterbedingungen sorgten dafür, dass alle Schüler diese Herausforderung mit Bravour meisterten.  Mit Begeisterung liefen selbst die jüngsten Schülerinnen und Schüler erstaunlich viele Runden um den Sportplatz. Erfreulich und zugleich motivierend für die Schüler, dass mehrere Eltern zum Anfeuern gekommen waren. Für jede gelaufene Runde erhielten die Schüler einen Stempel. Bilanz am Schluss: Den meisten Schülern gelangen mehr als 10 Runden, viele liefen 20 Runden und einige gar 30 Runden um den Sportplatz.  Eine tolle sportliche Leistung und Urkunden für alle Schüler.

Gratulation, unsere Schüler sind „fit for future“!

Wissen über die Glaskunst

 

Schwäne und Scherzgläser bringen Wissen und Spaß

Wer weiß denn, wie eine Vase entsteht? Wissenswertes zur Glasherstellung wurde den Schülern der Grundschule Bastheim live von einem Glasbläser vermittelt.

Was aus einem Glasröhrchen alles entstehen kann, zeigte der Glasbläser, Herr Sinne, den Schülern mit Hilfe eines Bunsenbrenners. Beeindruckend die helle große Flamme, mit der der Bunsenbrenner das Glasröhrchen erhitzt. Herr Sinne zeigte zuerst, wie eine Glasvase entsteht. Er blies eine Kugelform und bog im Anschluss daran den oberen Rand mit einer Zange.  Danach formte er eine Figur, nämlich einen Schwan. Dazu musste das Glasröhrchen zunächst in der Mitte eiförmig geblasen werden. Dann wurde unter der heißen Flamme der Schwanenhals gebogen.

Als der Glasbläser fragte, wer sich vorstellen könne auch Glasbläser zu werden und einmal versuchen möchte, eine Kugel zu blasen, schnellten viele Finger in die Höhe. Herr Sinne wählte einige Schüler aus. Großen Applaus erhielten sie, als sie ihre Glaskugeln stolz in die Luft hielten.

Dass man mit besonderen Gläsern auch lustige Scherze machen kann, war ein besonderes Highlight der Vorstellung. Ein Junge und ein Mädchen durften dem Glasbläser assistieren. Zur Stärkung erhielten sie einen besonderen Saft aus einem Glas. Doch nach dem Leertrinken des Saftes schaute das Mädchen verwundert. Das Glas der Schülerin wollte einfach nicht leer werden, soviel sie auch daraus trank. Ja, dies sei ein doppelwandiges Scherzglas mit einer Flüssigkeit dazwischen, so dass das Glas nie leer wird.

Beim Glasblasen kommt es auch auf die Puste an. So sollten die Kinder in den geblasenen und mit Wasser gefüllten Glasschwan kräftig blasen. Einmal wurde das Wasser in die Schülermenge gepustet, da im Schwan ein kleines Loch versteckt ist.  Deshalb pustete der nächste Schüler noch kräftiger. Doch Pech, dieses Mal wurde das Wasser in sein eigenes Gesicht gespritzt. Denn es gibt noch ein weiteres verstecktes Loch. Und je nachdem, welches Loch man zuhält …  So waren Lacher garantiert.

Nach der Vorstellung bewunderten die Schüler die Glaskunstwerke, die der Glasbläser mitgebracht hatte und die von den Schülern später käuflich erworben werden konnten.

Schüler basteln Osterdekorationen

Vorfreude auf das Osterfest

Wie schon seit einigen Jahren Tradition an der Grundschule Besengau-Bastheim, bastelten alle Schüler der Bastheimer Schule am Dienstag, dem 19. März, Dekorationen, um das Schulhaus österlich zu gestalten.

Recycling von Material war bei der ersten Klasse angesagt. Mit Unterstützung von Frau Neely entstanden mit Camembert-Schachteln farbenfrohe Osternester, die von Hennen bewacht werden. 

Klasse 1 Henne mit Nest

Unter der Anleitung von Frau Heigl bastelten die Kinder der zweiten Klasse bunte Hühner mit Wackelaugen. 

Klasse 2 Bunte Osterküken

Kuschelige Hasen und Küken, deren Körper aus Bommeln entstehen, wurden in der dritten Klasse unter Leitung von Frau Tomm gefertigt.

Klasse 3 Kuschelige Hasen und Küken

Wer bringt denn nun die Ostereier? In der vierten Klasse unter Klassenleitung von Frau Senf war zu sehen, dass es wohl doch der Osterhase ist, der die bunten Eier ins Nest legt. 

Klasse 4 Lustige Osterhasen

Die Schüler der G-West-Klasse hatten die Qual der Wahl. Sie durften wählen, welche Osterdekoration sie anfertigen wollten und verteilten sich dann auf die betreffenden Klassen.

Das Ergebnis aller Anstrengungen: Wunderschöne Osterdekorationen für unser Schulhaus, die uns auf das bevorstehende Osterfest einstimmen.

Zu Gast bei Wolfgang Amadeus Mozart

„Seht und hört, wir machen heut Musik. Seht und hört, ein ganz besonderes Stück!“ 

Das Spiel eines Orchesters ganz nah erleben zu dürfen, darauf freuten sich die Schüler der 3. und 4. Klasse ganz besonders. Eingeladen hatte dazu das Bayerische Kammerorchester Bad Brückenau, welches am 21. Februar 2019 in der Rudi-Erhard-Halle Burglauer ein Kinderkonzert veranstaltete. Aufgeführt wurde das Singspiel „Bastien und Bastienne“, eines der frühesten Werke Wolfgang Amadeus Mozarts. Erzählt, gesungen und von 9 verschiedenen Orchesterinstrumenten begleitet wurde die Liebesgeschichte zwischen Bastien und Bastienne, einem innig befreundeten Schäferpärchen. Als die Liebe zwischen den beiden in Gefahr gerät, versucht der große (und sehr witzige) Zauberer Colas zu helfen. Die Geschichte war durch das wunderbare Spiel der drei Sänger sowie einem zusätzlichen Puppenspiel für die Kinder sehr gut nachvollziehbar. Natürlich gab es zur Freude aller ein Happyend 😊. Im Anschluss an das fast einstündige Konzert hatten die Schüler und Schülerinnen noch Gelegenheit, einige Instrumente auszuprobieren und den Musikern ihre Fragen zu stellen.

Bastheimer Lichterzauber 2019

 

Magie des Kerzenlichts

„Shine the light ! Shine the light ! Shine the light !” – Am Ende reihten sich alle Besucher im vollbesetzten Gotteshaus in den Gesang der Mädchen und Jungen ein, sangen und klatschten begeistert beim Gospelsong „This little light of mine“ mit, das den Abschluss des Lichterfestes in der Kirche St. Sebastian bildete. Erstmals hatte die Grundschule Besengau zum „Bastheimer Lichterzauber“ eingeladen, an dem auch die Vorschulkinder des Kindergartens „Kinderland“ mitwirkten. Ein bezauberndes Fest am Vorabend von „Mariä Lichtmess“, das eine gelungene Premiere feierte und die Wärme der Kerzen und Herzen hinaus in den Alltag trug.

„Ohne Licht wäre die Welt schwarz und dunkel. Das Licht bringt Helligkeit. Es ist lebensnotwendig !“, betonte Rektorin Ingeborg Reiplinger bei ihrer Begrüßung. „Mariä Lichtmess ist der Wendepunkt zum Frühling !“. Noch war es aber ziemlich kalt. Auch in der Kirche. Doch die Kinder sorgten mit ihren Liedern, mit ihren Tanzstücken, mit ihren Spielen und Geschichten dafür, dass es den vielen Eltern, Großeltern, Geschwistern, Verwandten und Freunden warm ums Herz wurde und die Kälte, die langsam in die Glieder kroch, doch nicht ganz so spürbar wurde. Ein tolles Programm hatten Schüler und Lehrerinnen wie auch das Betreuerinnenteam von Kindergarten und Hort zusammengestellt. Nachdem die Schulkinder schon im Kerzenschein in das Gotteshaus gezogen waren, forderten die Vorschulkinder unter der Regie von Kindergartenleiterin Elfi Schmalen und ihren Betreuerinnen dazu auf: „Leuchte, kleine Kerze !“ Dass nicht nur die Kerzen, sondern auch wir Menschen leuchten und zu Lichtern für unsere Mitmenschen werden sollen, das war der tiefere Sinn der Erzählung aus dem Neuen Testament, als der greise Simeon mit seiner ebenfalls schon alten Frau Hannah Jesus im Tempel treffen und sie sich darüber riesig freuen. Mit ihren Puppen stellten einige Erstklässler diese Geschichte nach und brachten damit die Besucher zum Nachdenken. Passend dazu das Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht !“, das die jüngsten Schulkids dazu sangen. Im Kerzenschein präsentierten die Drittklässler einen zauberhaften „Lichtertanz“ um den Altar, der fast schon etwas Mystisches hatte. Nochmals ließen die Vorschulkinder ihre Stimmen beim Lied „Meine kleine Kerze ist heut aufgewacht“ erklingen, bevor die Besucher beim Auftritt der zweiten Klasse mächtig ins Staunen kamen. Mit Joghurtbechern und Plastiktüten als „Zupfinstrumenten“ zeigten die kids, dass man auch mit Abfall „Musik“ machen kann. Während die AG „Let´s groove“ ein höchst amüsantes, unterhaltsames und abwechslungsreiches Klatschspiel aufführten, zeigten die Angehörigen der AG „Let´s sing“ mit dem Stück „Winter hüllt ein Stadt und Land“, welch große Sangestalente sie bereits darstellen. Die ältesten Kinder in der Grundschule, die Viertklässler, führten zum groovigen Takt der „Boomwhackers“ einen Schneeflockentanz auf, der von den Besuchern fasziniert verfolgt wurde. Bevor die Mädchen und Jungen der dritten und vierten Klasse unter der Leitung von Rektorin Ingeborg Reiplinger mit ihrem Gospelsong das Programm in der Kirche abschlossen und die Besucher zum Mitsingen und Mitklatschen animierten, sprach die Schulleiterin allen Akteuren und Beteiligten ihren herzlichen Dank aus. Die Wärme der Kerzen, die „Magie des Kerzenlichts“ wäre durch die Beiträge der Kinder richtig spürbar geworden. Brausender Applaus war denn auch der verdiente Lohn für die Mädchen und Jungen, die mit wahrem Feuereifer mitgewirkt hatten, ob als Sänger/in, Darsteller/in, Musiker/in,  Tänzer/in oder auch einfach mal als Teil eines imaginären Vorhangs. Beeindruckend der anschließende gemeinsame Lichterzug von der Kirche zur Schule, wo der fleißige Elternbeirat dafür gesorgt hatte, dass sich alle bei Kinderpunsch, Glühwein und Leckerem vom Grill rasch wieder aufwärmen konnten. (Klaus-Dieter Hahn)